Turbulente Wochen und Monate liegen hinter mir. Meine Leser/innen haben bemerkt, dass ich kaum Zeit hatte, mich mit meinem Blog zu beschäftigen. Und auch ich habe gemerkt, wie stressig es war. Das ganze Ausmass wird mir aber erst allmählich klar, jetzt wo sich alles wieder beruhigt hat und wir uns langsam aber sich eingelebt haben.
Nach Monaten des Umbruchs und der Neuorientierung hatte ich schon fast vergessen, wie das ist, wenn man irgendwo einfach zu Hause ist. In den letzten Wochen und Monaten habe ich andauernd gekränkelt, war ich unausgeglichen und nervös. Immer wieder hatte ich Selbstzweifel und habe mich gefragt, was denn eigentlich los ist.
Doch allmählich hat sich das alles gelegt. Mit jedem grossen Punkt, den wir von unserer To Do-Liste streichen konnten, wurde ich ruhiger. Die letzte grosse Welle gab es, als letzte Woche endlich unser Shipping-Container aus Dubai ankam und wir all unsere Dinge (ohne dir wir die letzten Monate super überlebt haben!) einräumen konnten.
Nun sind wir eingerichtet. Wir haben alles, was wir brauchen. Was jetzt noch auf der Liste steht, hat keine allzu grosse Priorität.
Und so können wir uns auch wieder Zeit für uns nehmen. Endlich die Gegend erkunden und das schöne Herbstwetter geniessen.
Am Samstag vor einer Woche waren wir zum Beispiel das erste Mal wandern. Eine Arbeitskollegin von Neo, die er bereits von der Uni in Indien kennt und deren Freund waren auch mit dabei. Wir waren im Huddart County Park und haben dort eine Rundwanderung gemacht, die etwas über 2 Stunden gedauert hat. Man könnte es also auch einen ausgedehnten Spaziergang nennen. ;-) Das Wetter war toll und ich bin ganz begeistert von den vielen Routen, die einem sogar in einem so kleinen Park zur Verfügung stehen. Alles ist sehr gut in Schuss und ich freue mich schon auf weitere Wanderungen!
Am Sonntag des gleichen Wochenendes sind wir dann spontan nach Santa Cruz gefahren. Das ist eine Fahrt von etwa einer Stunde, eine Arbeitskollegin hatte mir das für ein "weekend getaway" empfohlen. Und tatsächlich: Neo und ich waren beide begeistert. Die Stadt ist klein und härzig und es war richtig toll, bei warmen Temperaturen (bis zu 25 Grad) durch die Strassen zu schlendern. Später sind wir dann runter zum Meer, wo es einen kleinen Vergnügungspark gibt. Der hat mich irgendwie an die Herbstmesse erinnert, was mir ein wenig Heimweh beschert hat. Aber als wir es uns auf unserer Decke am Strand gemütlich machten, ging es schon wieder.
Wir blieben in Santa Cruz bis nach Sonnenuntergang und sind dann wieder zurück nach Hause gefahren.
Letztes Wochenende waren wir dann wieder einmal in San Francisco. Ich wollte unbedingt in den Mission District, das ist das Viertel, in dem ich während meines Sprachaufenthaltes vor vier Jahren gewohnt habe.
Die Sonne schien, aber es war - wie meistens in der Stadt - sehr windig. Es war schön, all die Orte wiederzusehen, an denen ich damals so eine tolle Zeit hatte. Wir sassen im Mission Dolores Park und haben einem Pärchen zugeschaut, dass seine farbigen Papageien trainiert hat. Dann sind wir durch die Strassen spaziert, wo wir unter anderem eine Frau gesehen haben, die hinten in ihrem Büsschen Klavier gespielt hat. Und wir wurden von einer Obdachlosen komisch angequatscht und ein Stück unseres Weges verfolgt. Jaja, San Francisco halt. ;-)
Nun hat das Wetter umgeschlagen. Gestern war es den ganzen Tag über kalt und windig und am Abend hat es sogar begonnen, wie aus Kübeln zu regnen. Das ist natürlich gut gegen die Waldbrände und ich bin sehr froh über den Regen. Trotzdem hoffe ich auf ein paar weitere sonnige Tage. Es ist Thanksgiving und ab Morgen sind Neo und ich unterwegs: Wir machen einen Road Trip nach Santa Barbara. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich darauf, euch davon zu berichten. Bis dahin: Machets guet und Happy Thanksgiving!
Nach Monaten des Umbruchs und der Neuorientierung hatte ich schon fast vergessen, wie das ist, wenn man irgendwo einfach zu Hause ist. In den letzten Wochen und Monaten habe ich andauernd gekränkelt, war ich unausgeglichen und nervös. Immer wieder hatte ich Selbstzweifel und habe mich gefragt, was denn eigentlich los ist.
Doch allmählich hat sich das alles gelegt. Mit jedem grossen Punkt, den wir von unserer To Do-Liste streichen konnten, wurde ich ruhiger. Die letzte grosse Welle gab es, als letzte Woche endlich unser Shipping-Container aus Dubai ankam und wir all unsere Dinge (ohne dir wir die letzten Monate super überlebt haben!) einräumen konnten.
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| Hier sieht man sechs unserer acht Boxen - die meisten waren gefüllt mit Kleidern (nicht meinen!). Wir mussten unsere Schränke noch einmal umräumen, damit alles reingepasst hat... |
Und so können wir uns auch wieder Zeit für uns nehmen. Endlich die Gegend erkunden und das schöne Herbstwetter geniessen.
Am Samstag vor einer Woche waren wir zum Beispiel das erste Mal wandern. Eine Arbeitskollegin von Neo, die er bereits von der Uni in Indien kennt und deren Freund waren auch mit dabei. Wir waren im Huddart County Park und haben dort eine Rundwanderung gemacht, die etwas über 2 Stunden gedauert hat. Man könnte es also auch einen ausgedehnten Spaziergang nennen. ;-) Das Wetter war toll und ich bin ganz begeistert von den vielen Routen, die einem sogar in einem so kleinen Park zur Verfügung stehen. Alles ist sehr gut in Schuss und ich freue mich schon auf weitere Wanderungen!
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| Wir sind meistens durch den Wald spaziert, was vor allem für mich gut war, da ich schnell Sonnenbrand kriege. Ab und zu hatte man dann eine solche Aussicht. |
Am Sonntag des gleichen Wochenendes sind wir dann spontan nach Santa Cruz gefahren. Das ist eine Fahrt von etwa einer Stunde, eine Arbeitskollegin hatte mir das für ein "weekend getaway" empfohlen. Und tatsächlich: Neo und ich waren beide begeistert. Die Stadt ist klein und härzig und es war richtig toll, bei warmen Temperaturen (bis zu 25 Grad) durch die Strassen zu schlendern. Später sind wir dann runter zum Meer, wo es einen kleinen Vergnügungspark gibt. Der hat mich irgendwie an die Herbstmesse erinnert, was mir ein wenig Heimweh beschert hat. Aber als wir es uns auf unserer Decke am Strand gemütlich machten, ging es schon wieder.
Wir blieben in Santa Cruz bis nach Sonnenuntergang und sind dann wieder zurück nach Hause gefahren.
Letztes Wochenende waren wir dann wieder einmal in San Francisco. Ich wollte unbedingt in den Mission District, das ist das Viertel, in dem ich während meines Sprachaufenthaltes vor vier Jahren gewohnt habe.
Die Sonne schien, aber es war - wie meistens in der Stadt - sehr windig. Es war schön, all die Orte wiederzusehen, an denen ich damals so eine tolle Zeit hatte. Wir sassen im Mission Dolores Park und haben einem Pärchen zugeschaut, dass seine farbigen Papageien trainiert hat. Dann sind wir durch die Strassen spaziert, wo wir unter anderem eine Frau gesehen haben, die hinten in ihrem Büsschen Klavier gespielt hat. Und wir wurden von einer Obdachlosen komisch angequatscht und ein Stück unseres Weges verfolgt. Jaja, San Francisco halt. ;-)
Nun hat das Wetter umgeschlagen. Gestern war es den ganzen Tag über kalt und windig und am Abend hat es sogar begonnen, wie aus Kübeln zu regnen. Das ist natürlich gut gegen die Waldbrände und ich bin sehr froh über den Regen. Trotzdem hoffe ich auf ein paar weitere sonnige Tage. Es ist Thanksgiving und ab Morgen sind Neo und ich unterwegs: Wir machen einen Road Trip nach Santa Barbara. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich darauf, euch davon zu berichten. Bis dahin: Machets guet und Happy Thanksgiving!






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