So, nun melde ich mich auch wieder einmal zu Wort! ;-)
Letzte Woche liess ich den Blogeintrag ausfallen, da es in der Schule extrem streng war: Das Dubai School Inspection Bureau (DSIB, auch KHDA genannt) war bei uns zu Besuch und hat uns bewertet. Das ist hier eine grosse Sache, da alle Schulen jährlich Besuch kriegen und das Rating, welches man erhält, danach überall veröffentlicht wird. Leute, die hierher ziehen, suchen ihre Schule dann unter anderem nach diesem Rating aus. Man kann sich also vorstellen, dass wir bemüht waren, möglichst gut abzuschliessen... Dafür mussten wir Lehrpersonen für jede Unterrichtsstunde einen Lektionsplan schreiben und eine Anzahl von Informationen zusammentragen und bei Bedarf präsentieren können. Ich kam mir vor wie während den Praktika an der PH - nur noch gestresster und mehr unter Erflogsdruck.
Item. Das ist eigentlich gar nicht das Thema meines heutigen Blogeintrages. Ich wollte euch wiedermal mit Neuigkeiten über das Wetter hier versorgen.
Als ich am 17. Februar nach meinen Ferien in der Schweiz wieder in Dubai ankam, war ich ziemlich erstaunt über das warme Wetter. Zuerst war ich mir nicht sicher, ob ich es vielleicht nur so warm fand, weil ich mich so schnell an das Wetter in der Schweiz gewöhnt hatte. Als ich dann aber merkte, dass es sogar abends draussen wieder wärmer ist als drin und ich die Klimaanlage in der Wohnung anstellen muss, habe ich gemerkt: Der Winter geht langsam dem Ende zu.
Komischerweise hatte es bis dahin selbst für Dubai-Verhältnisse wenig geregnet. Normalerweise regnet es mindestens einmal im Jahr so heftig, dass es ein riesiges Verkehrschaos gibt und die Schulen geschlossen bleiben. Das passiert, weil man beim Bau der Stadt nicht besonders viel über den Bau von Abflüssen nachgedacht hat. Wenn es hier also heftig regnet, kann das Wasser schlecht abfliessen und es kommt zu Überflutungen.
Diese Woche war es nun also wieder ein wenig kühler (20-24 Grad) und sehr bewölkt. Am Dienstag und heute hat es dann auch geregnet - aber jedes Mal nur so viel (respektive wenig), dass zwar durch das Gemisch von Sand und Wasser alles dreckig wurde, es aber keine Überschwemmungen gab. Heute hat es nachmittags einfach konstant wenig "tröpfelet".
Jemand hat mir gesagt, dass scheinbar "cloud seeding" betrieben wurde. Ich habe keine Informationen im Internet gefunden, dass das für den Regen diese Woche zutrifft, weiss aber, dass dies eine gängige Methode der VAE ist, um künstlich Regen zu erzeugen.
Beim "cloud seeding", zu deutsch in etwa "Wolken impfen", fliegen Flugzeuge durch die Wolken und "impfen" diese mit einer salzigen Substanz. Diese soll Regen fördern. Die Methode wird dann angewandt, wenn eine Wolkenfront gesichtet wird, bei welcher man ein Regenpotenzial vermutet. Im Idealfall wird durch diese Impfung Regen produziert, der oft auch stärkeren Wind mit sich bringt.
Scheinbar gibt es diese Methode, welche im Fachjargon "rain enhancement" heisst, bereits seit langem. Ich habe erst vor einigen Wochen davon erfahren, überrascht war ich aber nicht. Schliesslich sind wir in Dubai, hier gibt es nichts, was es nicht gibt. ;-)
Ich weiss jedoch ehrlich gesagt nicht, was ich davon halten soll. Natürlich brauchen wir Regen, schliesslich ist der Wasserverbrauch dieser Stadt enorm hoch und kann nicht allein durch die Entsalzung von Meerwasser gedeckt werden. Und es wird betont, dass die geimpfte Substanz keine chemischen Schadstoffe erhält. Dennoch finde ich es komisch, dass der Mensch versucht, ins Wetter einzugreifen. Ich hatte bis anhin angenommen, dass das eines der letzten Gebiete ist, welches wir noch nicht beeinflussen können.
Für Interessierte habe ich noch zwei Links zu dieser ungewöhnlichen Regenmach-Methode gefunden:
Englisch: http://www.uaerep.ae/en/app/rain-enhancement/16
Deutsch: https://www.welt.de/wissenschaft/article144723628/Wie-die-Emirate-selbst-Regen-herstellen-wollen.html
Woher auch immer der Regen kam, ich fand ihn richtig angenehm! Aber auch ein wenig komisch. Denn obwohl man als Schweizer Regen gewohnt ist, ist es doch ziemlich gewöhnugsbedürftig, diesen in der Wüste zu erleben.
Letzte Woche liess ich den Blogeintrag ausfallen, da es in der Schule extrem streng war: Das Dubai School Inspection Bureau (DSIB, auch KHDA genannt) war bei uns zu Besuch und hat uns bewertet. Das ist hier eine grosse Sache, da alle Schulen jährlich Besuch kriegen und das Rating, welches man erhält, danach überall veröffentlicht wird. Leute, die hierher ziehen, suchen ihre Schule dann unter anderem nach diesem Rating aus. Man kann sich also vorstellen, dass wir bemüht waren, möglichst gut abzuschliessen... Dafür mussten wir Lehrpersonen für jede Unterrichtsstunde einen Lektionsplan schreiben und eine Anzahl von Informationen zusammentragen und bei Bedarf präsentieren können. Ich kam mir vor wie während den Praktika an der PH - nur noch gestresster und mehr unter Erflogsdruck.
Item. Das ist eigentlich gar nicht das Thema meines heutigen Blogeintrages. Ich wollte euch wiedermal mit Neuigkeiten über das Wetter hier versorgen.
Als ich am 17. Februar nach meinen Ferien in der Schweiz wieder in Dubai ankam, war ich ziemlich erstaunt über das warme Wetter. Zuerst war ich mir nicht sicher, ob ich es vielleicht nur so warm fand, weil ich mich so schnell an das Wetter in der Schweiz gewöhnt hatte. Als ich dann aber merkte, dass es sogar abends draussen wieder wärmer ist als drin und ich die Klimaanlage in der Wohnung anstellen muss, habe ich gemerkt: Der Winter geht langsam dem Ende zu.
Komischerweise hatte es bis dahin selbst für Dubai-Verhältnisse wenig geregnet. Normalerweise regnet es mindestens einmal im Jahr so heftig, dass es ein riesiges Verkehrschaos gibt und die Schulen geschlossen bleiben. Das passiert, weil man beim Bau der Stadt nicht besonders viel über den Bau von Abflüssen nachgedacht hat. Wenn es hier also heftig regnet, kann das Wasser schlecht abfliessen und es kommt zu Überflutungen.
Diese Woche war es nun also wieder ein wenig kühler (20-24 Grad) und sehr bewölkt. Am Dienstag und heute hat es dann auch geregnet - aber jedes Mal nur so viel (respektive wenig), dass zwar durch das Gemisch von Sand und Wasser alles dreckig wurde, es aber keine Überschwemmungen gab. Heute hat es nachmittags einfach konstant wenig "tröpfelet".
Jemand hat mir gesagt, dass scheinbar "cloud seeding" betrieben wurde. Ich habe keine Informationen im Internet gefunden, dass das für den Regen diese Woche zutrifft, weiss aber, dass dies eine gängige Methode der VAE ist, um künstlich Regen zu erzeugen.
Beim "cloud seeding", zu deutsch in etwa "Wolken impfen", fliegen Flugzeuge durch die Wolken und "impfen" diese mit einer salzigen Substanz. Diese soll Regen fördern. Die Methode wird dann angewandt, wenn eine Wolkenfront gesichtet wird, bei welcher man ein Regenpotenzial vermutet. Im Idealfall wird durch diese Impfung Regen produziert, der oft auch stärkeren Wind mit sich bringt.
Scheinbar gibt es diese Methode, welche im Fachjargon "rain enhancement" heisst, bereits seit langem. Ich habe erst vor einigen Wochen davon erfahren, überrascht war ich aber nicht. Schliesslich sind wir in Dubai, hier gibt es nichts, was es nicht gibt. ;-)
Ich weiss jedoch ehrlich gesagt nicht, was ich davon halten soll. Natürlich brauchen wir Regen, schliesslich ist der Wasserverbrauch dieser Stadt enorm hoch und kann nicht allein durch die Entsalzung von Meerwasser gedeckt werden. Und es wird betont, dass die geimpfte Substanz keine chemischen Schadstoffe erhält. Dennoch finde ich es komisch, dass der Mensch versucht, ins Wetter einzugreifen. Ich hatte bis anhin angenommen, dass das eines der letzten Gebiete ist, welches wir noch nicht beeinflussen können.
Für Interessierte habe ich noch zwei Links zu dieser ungewöhnlichen Regenmach-Methode gefunden:
Englisch: http://www.uaerep.ae/en/app/rain-enhancement/16
Deutsch: https://www.welt.de/wissenschaft/article144723628/Wie-die-Emirate-selbst-Regen-herstellen-wollen.html
Woher auch immer der Regen kam, ich fand ihn richtig angenehm! Aber auch ein wenig komisch. Denn obwohl man als Schweizer Regen gewohnt ist, ist es doch ziemlich gewöhnugsbedürftig, diesen in der Wüste zu erleben.
| Auf dem Weg zur Schule: Den Scheibenwischer braucht man hier sonst eher selten. |
| Die Strasse ist nass! Die Kinder mussten während der Pause sogar drin bleiben, weil sich Pfützen auf dem Schulhof gebildet hatten und die Kinder dafür kleidertechnisch nicht ausgerüstet waren. ;-) |
| Heute Nachmittag am City Walk: Bewölkt. |
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